Sternenfelser Gespräche


Visionen brauchen Mut und Weitblick – Veränderungen brauchen Engagement!

Die Veranstaltung Sternenfelser Gespräche zeigt seit 1999 Beispiele für erfolgreiches Engagement mit zahlreichen Vorträgen aus Wirtschaft und Gesellschaft auf.

Mut und Weitblick im Entwerfen von Konzepten und individuelles Engagement für notwendige Veränderungen zu deren Umsetzung, haben diesen Erfolg ermöglicht. 

Die Veranstalter der Sternenfelser Gespräche, das Mühlacker Tagblatt, eine der führenden Tageszeitungen im Enzkreis und die Gemeinde Sternenfels haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, mit regelmäßigen hochkarätigen Vortragsveranstaltungen Mut, Weitblick und persönliches Engagement für die in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft notwendigen Veränderungen zu fördern und anzuregen.

Die Veranstalter werden in der Durchführung und Weiterentwicklung der Gespräche durch den Initiativkreis Sternenfelser Gespräche unterstützt. 

Die Sternenfelser Gespräche sind ein Forum für Menschen, die etwas bewegt haben und die etwas bewegen wollen. Sie wollen Anstöße für Veränderungen geben und Mut machen, diese auch konsequent umzusetzen.

Sternenfels, der Veranstaltungsort, ist mit seiner Entwicklung ein Beispiel für nachhaltige und erfolgreiche Veränderungen. 


41. Sternenfelser Gespräche: Jumana Al-Sibai spricht über Herausforderungen der Automobilzuliefer-Industrie

Die rund 180 Gäste in der Gießbachhalle erlebten am Donnerstag, den 17.11.2022 Jumana Al-Sibai, Mitglied der Konzerngeschäftsführung der MAHLE GmbH, Vorsitzende der Geschäftsführung der Mahle Behr Gruppe und im Geschäftsfeld Thermomanagement verantwortlich für weltweit 52 Standorte inklusive Mühlacker und Vaihingen.

Jumana Al-Sibai erläuterte in ihrem klar und strukturierten Vortrag zum Thema „Transformation in der Automobilzulieferer-Industrie“ die enormen Herausforderungen und Perspektiven in diesem Bereich. Sie ging auf die grundlegenden Veränderungen in der Automobilindustrie in der Zeit des Wandels vom Verbrenner-Motor zum Elektro-Motor ein und zeigte deren Auswirkungen für den MAHLE Konzern auf.

Interessant war, dass sie von einer „Stapelkrise“ sprach. Die Corona-Krise sei noch nicht beendet und schon seien die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs deutlich spürbar. Es gehe nicht nur um eine rasante innovative Entwicklung von neuen Produkten, sondern weiterhin seien große Anstrengungen notwendig zu Themen wie Lieferengpässe, Rohstoffknappheit, Energiepreissteigerung aber auch Digitalisierung und Nachhaltigkeit seien gefordert.

Bis 2024 will der MAHLE-Konzern die Krisen bewältigen und mit wichtigen Entscheidungen zum künftigen Produktportfolio, zu Partnerschaften und Standorten die Wettbewerbsfähigkeit sichern.

„Scheitern sei keine Option“ sagte Jumana Al-Sibai. Und mit dieser optimistischen und engagierten Einstellung war sie bei der Veranstaltung „Sternenfelser Gespräche“ in bester Gesellschaft, zumal es sich bei der Vortrags- und Diskussionsreihe um ein „Forum für Optimisten“ handelt.


Die Sternenfelser Gespräche finden mit freundlicher Unterstützung der EnBW statt.